Zum Artikel in der TAZ vom 3.6.2020

Nachtrag: Jetzt hat die Hamburger Morgenpost (MOPO) auch noch nachgelegt, deutlich differenzierter aber im Tenor ähnlich perfide. Wem nützt es? Diffamieren im Namen der Nicht-Diskriminierung*? Ich freue mich auf Medienanfragen zu meiner Arbeit zum schnellen Ausstieg aus der agro-chemischen Landwirtschaft. Diese zerstört nicht nur das Klima, sondern auch die Wasser- und Lebensmittelversorgung und untergräbt die Gesundheit von uns allen*. Wäre doch mal ein Thema?
*“Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen!“, ja! Ich verstehe jetzt, warum es Mut erfordert.

In dem TAZ-Artikel über mich am 3.6.2020 sind einige eindeutig falsche Aussagen. Eine Hauptaussage in meinen Vorträgen ist folgende: Der menschengemachte Anteil am Klimawandel hat eine Hauptursache in der globale Bodenzerstörung besonders durch die agro-chemische Landwirtschaft und ist weit schlimmer, als allgemein bekannt. Aber auch leicht zu ändern mit persönlichem und politischen Mut.
(siehe gartenring.org/weltklasse Regenerative Landwirtschaft)

Nachtrag: Ich hatte gerade ein längeres Gespräch mit einem Freund, der sich auch über den TAZ-Artikel geärgert hat. Da er sich als Fachmann intensiv mit den Hintergründen der Kritik an den Anastasia-Büchern und dem Autor auseinandergesetzt hat, konnte ich die Zusammenhänge besser verstehen. Ich selber hatte mich bisher mit den kritisierten ideologischen Hintergründen dieser Bewegung nicht weiter beschäftigt. Es war mir um die praktischen Ansätze gegangen – so wie auch bei den zahlreichen anderen Beispielen von Dorfgründungen, die ich in dem Buch darstelle. Ich möchte meine Kraft in positive Entwicklungen stecken; das wird in meinem Buch ohnehin sehr deutlich. Da diese 10-bändige Buchreihe aus Russland immer nur eine kleine Rolle in meiner Arbeit spielte (in Vorträgen früher ein Satz) und ich die falsche Person für diese Debatte bin, habe ich den Verlag gebeten für den nächsten Druck der meines Buches „Das Neue Dorf“ diesen Abschnitt herauszunehmen. Stattdessen schreibe ich einen Text zu weltoffenen Dorfgemeinschaften auf der Basis der UN-Charta der Menschenrechte. Die Beachtung der Menschenrechte fordere ich zugleich von den Menschen ein, die mir mit eindeutig falschen Behauptungen und vagen Unterstellungen zu schaden versuchen.

Die einseitige Konzentration auf den „Faktor unter vielen“, CO2 führt zwar teils zu richtigen Ansätzen. Sie lässt aber aus meiner Sicht die für den Wasserhaushalt, die Nahrungsversorgung und das Klima verheerende Bodenzerstörung durch Agro-Chemie im wesentlichen weiter laufen. Die CO2-Konzentrationen waren in der Mittelalterlichen Warmzeit und der Kleinen Eiszeit in etwa gleich, können also nicht der überragende Hauptfaktor sein. Das darf offenbar nicht diskutiert werden, diese mit viel Geld geforderten Dogmen sind ein eigenes Geschäftsfeld geworden und für manche Industriezweige auf Kosten der Allgemeinheit sehr nützlich.
(siehe gartenring.org/co2-business-klima-killer-nr-1)
Warum werde ich für solche Fragen angegriffen? CO2 ist allerdings ein hervorrageder Nachhaltigkeits-Indikator, der auch die verheerende Bilanz von schweren E-Autos aufzeigt. Warum werden diese trotzdem gefördert?

In meinem Buch „Das Neue Dorf“ beschreibe ich neben sehr vielen anderen Ansätzen zur Stärkung der ländlichen Räume auch die Anastasia-Buchreihe aus Russland. Das ist ein kurzer Abschnitt, der auch einen kritischen Hinweis aus der Einstellung einzelner Akteure enthält. Mit dem Verweis auf diese zehnbändige Buchreihe bin ich selbstredend nicht mit allen Inhalten einverstanden.

Ich stehe keiner rechtsnationalistischen Haltung nahe und distanziere mich entschieden von Äußerungen wie dem von Frau Landwehr eingefügten Zitat eines Herrn Ludwig. Hier wird suggeriert, dass ich solche Äußerungen teile. Das entspricht absolut nicht den Tatsachen. Bitte Fakten und Belege! Die von Frau Mira Landwehr verwendeten Etikettierungen „Verschwörungstheoretiker“ und „rechter Esoteriker“ sind rufschädigend und ehrverletzend. Verschwörungen sind oft folgenschwere kriminelle Handlungen und sollten aufgeklärt werden.

Das Fachwort zu Chemtrails ist „Geoengineering“, dazu hatte ich schon etwas geschrieben: gartenring.org/geomantie-und-geo-engineering/

Zum Thema „Anastasia“ aus früheren vagen Angriffen auf mich:
gartenring.org/zum-anastasia-bericht-im-bayrischen-rundfunk/

Das Potential der Gehirnschädigung und die Senkung der Intelligenz durch Fluorid ist wissenschaftlich eindeutig belegt. Wie wäre mal ein TAZ-Artikel dazu? Das wäre mal produktiv, statt mit Falschaussagen jemanden anzugreifen, der sich seit Jahrzehnten für die Umwelt und eine gute Zukunft für Alle einsetzt.

Ralf Otterpohl

Nachtrag: Bei der Suche nach dem TAZ-Impressum für die Adresse der juristisch korrekten Gegendarstellung kam folgender sehr passender Artikel. Jetzt mache ich auch noch Werbung für die Zeitung, von der ich gerade übele Rufschädigung mit klaren Falschaussagen erlebt habe.
Von moralischem Totalitarismus: Hören Sie auf, Sie beleidigen uns!
Svenja Flaßpöhler spricht mit taz FUTURZWEI über militante Intoleranz von dauerbeleidigten Identitätslinken.    taz.de/!168884/

Der Grunder von ZERI und Blue Economy, Prof. Gunter Pauli ist Autor von Welt-Bestsellern. Sein neuestes sehr kurzes Buch ist kostenlos zum Herunterladen verfügbar: „100 Fragen auf 100 Seiten“ (u.a. Warum Fünf Geh völlig veraltete Technologie ist und auch noch sehr schädlich sein kann, Viren und EMF etc). In der Einleitung auch die Angriffe von agressiven, über den Dingen stehenden Wahrheitsinhabern (sprich: Propaganda-Opfern), die sich weigern breit zu recherchieren und Dinge von unterchiedlichen Seiten anzuschauen, sind auch beschrieben
https://www.gunterpauli.com/uploads/7/0/3/0/70303643/100_quest_de.pdf

Ein Gedanke zu „Zum Artikel in der TAZ vom 3.6.2020“

  1. Meine lieben TAZ RedakteurInnen,

    ich bin echt sauer, denn was ich in den letzten Jahren bei Ihnen lese, lässt die Gründermütter/väter der TAZ sich im Grabe umdrehen!

    Jetzt aktuell stiess ich auf jenen, schlecht recherchierten und manipulatorischen Beitrag „Chemtrails bei Rapunzel“ vom 03.06. zum Vortrag von Ralf Otterpohl bei Rapunzel. Dort lese ich, neben weiteren, unbelegten Anschuldigungen, zu den Veranstaltungen bei Rapunzel:

    … Bisweilen treten hier auch Dozenten auf, die zumindest zweifelhafte Ansichten vertreten. …

    WER bitte besitzt hier die anmaßende Autorität, den ReferentInnen dieser wertvollen Veranstaltungen „zweifelhafte Ansichten“ anzudichten? Frau Landwehr, deren Orientierung sich offenbar auf die kolportierten und opportunistischen Ansichten eines Systems beschränkt, das seit Jahrzehnten eine globale Welle der Zerstörung von Ökologie, Kulturen und nun, mit dem Corona-Verbrechen, auch Ökonomien der Länder forciert?

    Halten Sie, Frau Landwehr, oder die TAZ Redaktion, sich für berufen, die Ansichten von DozentInnen der Veranstaltungen bei Rapunzel als „zweifelhaft“ zu bewerten? Möchten Sie es, als JournalistInnen, nicht vielleicht besser Ihren LeserInnen überlassen, die „Ansichten“ der Menschen, über die Sie berichten, zu beurteilen? Sie wollen doch sicher gerade nicht den Zustand einer Gleichschaltung und vorgeschriebenen Denkens etablieren, den Sie vorgeblich mit der Anklage vermeintlich „Rechter“ zu verhindern suchen.

    Schlicht Systempropaganda ist das, was die TAZ leider zunehmend verbreitet. Umso vollkommen absurder! ist es, dass diese Zeitung ohne ihre Artikel aus der Anfangszeit, mit eben auch damals vom Establishment kritisierten „zweifelhaften Ansichten“, niemals entstanden wäre. Bitte befragen Sie dazu doch einmal Mathias Bröckers, sollte Ihnen der Name noch etwas sagen.

    Noch einmal zur Verdeutlichung: Ich protestiere hiermit vehement gegen die verleumdnerische und rufschädigende Berichterstattung gegen Rapunzel und Herrn Prof. Otterpohl im Artikel vom 03.06.. Die Vorwürfe entbehren jeder Grundlage. Sie sind schlicht als unbegründete Behauptungen in den Raum gestellt oder basieren auf persönlichen, eigenwilligen und unbelegten Interpretationen. Dieses Vorgehen ist in hohem Maße unseriös und erfüllt vermutlich justiziabel den Tatbestand der Verleumdung und üblen Nachrede.

    Ich fordere daher von Ihnen, der Redaktion der TAZ, Herrn Otterpohl in einem Interview oder per abgedruckter Richtigstellung, die Möglichkeit einer Antwort auf Ihre absurden, unhaltbaren Vorwürfe zu geben und diese unzensiert zu veröffentlichen.

    Es wäre nicht zuletzt sehr wünschenswert, wenn ein Medium Ihrer bisherigen Reputation auf eine sorgfältigere Recherche und ausgewogene Berichterstattung deutlich mehr Wert legen würde, als in dieser Zumutung in Form von Frau Landwehrs Artikel.

    In der Hoffnung auf Ihr journalistisches Ehrgefühl verbleibe ich mit freundlichem Gruß
    Christoph Boldt

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