Die Wiederbegrünung der Welt

ist der Titel des gerade erschienen Buches von Jochen Schilk. Er erzählt spannend 50 Geschichten vom Bäumepflanzen. Obwohl ich mich mit dem Thema sehr gut auskenne finde ich eine Fülle neuer Menschen und Projekte die mich weiter begeistern! Sehr empfehlenswert!

Als OYA-Journalist ist Jochen Schilk mit seiner Arbeit an der Quelle und er ruft auch zum Zusenden weiterer Projekte auf. Da fällt mir als erstes NewTree ein, eine Organisation aus der Schweiz die mit Bauernfamilien im Sahel (Brukina Faso und weitere Länder) über Baumpflanzungen die Fruchtbarkeit wiederherstellt. Diesen Film dazu zeige ich in Vorlesungen. Ein weiterer Hinweis für weitere OYA-Artikel oder für Buch II ist Naturefund, eine sehr aktive deutsche Organisation die sich für diverifizierte Agroforstsysteme auch mit Nahrungsbäumen und andere Aufforstungsprojekte in vielen Teilen der Welt einsetzt.

Und es gibt sicher noch tausende weiterer Projekte und Initiativen, es ist alles da um eine gute Zukunft für Alle aufzubauen! Die Wiederbegrünung der Welt ist im Zusammenwirken mit Regenerativer Landwirtschaft das, was wir bei der jeweiligen Sonneneistrahlung für ein augeglichenes Klima, Wasserregeneration und Nahrungssicherheit machen können. Wenn dabei auch viele Nahrungsbäume sind, was Jochen Schilk einbezogen hat, können die Menschen auch von der Wiederbegrünung leben. Damit können immer mehr Menschen mitwirken – das nennt man dann exponentielles Wachstum. Ich möchte auch dazu anregen selber im eigenen Umfeld Bäume zu pflanzen. Man kann sehr einfach die extrem vielen Sämlinge von Walnussbäume von Plätzen wo sie nicht wachsen können an geeignete Standorte bringen (natürlich in Abstimmung mit EigentümerInnen oder der Parkverwaltung). Aus Erfahrung weiss ich, dass man sie für viele Jahre begleiten muss – freischneiden, anfangs in Trockenzeiten giessen und Attacken der Brombeeren abwehren. Wenn der Baum groß ist, freue ich mich dann auch über die Brombeeren, Walnüsse können dann die jetzigen Kinder ernten.

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