Funkamateure und Katastrophenschutz

Kommunikation wird besonders wichtig, wenn die üblichen Kanäle ausfallen. Das kann zum Beispiel bei einem heftigen Sonnensturm relativ leicht passieren. Aber schon bei einer weniger dramatischen Ausnahmesituation ist plötzlich das Mobilfunknetz wegen Überlastung nicht mehr nutzbar.

In einem Gärtnerdorf oder Ökodorf sollte jeweils ein Amateurfunk-Kreis etabliert werden. Damit kann es Verbindungen zu den Millionen Funkamateuren in aller Welt geben. Es kann durch solche Vernetzung oft nach Erdbeben geholfen werden, wenn die Betroffenen sich nur über Funk melden können. Manche Funker bauen Geräte selbst, Schulen können Physik erlebbar machen. Vielleicht kann man auch Anlagen gekapselt verwahren, so dass sie auch bei Sonnensturm-Treffern (vor einigen Jahren ist die Erde knapp verfehlt worden – das Erdmagnetfeld wird aktuell immer schwächer!) Hier gibt es nähere Informationen zum Funk: Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.

Sich selber, seiner Famile, Freunden und vielen anderen helfen zu können, ist die Vorbereitung wert. Besonders, wenn diese ein spannendes Hobby ist. Durch internationale Kontakte kann auch Info zu Erosionsbekämpfung etc vermittelt werden. Natürlich sollen die Sendemasten nicht neben Wohnhäusern stehen und harmonisiert werden, was auf dem Land aber machbar sein sollte.

Übertrieben? Wir leben in einer weithin kindlich naiven Gesellschaft, Zeit erWACHsen zu werden. Wer sich nicht vorbereitet, fällt anderen im Katastrophenfall zur Last – oder schlimmer. Die extrem wechselvolle Menschheitsgeschichte sollte zu denken geben.

Neben dieser Kommunikationsform ist es natürlich sinnvoll in der Region unter Freunden einige vorsorgliche Verabredungen zu treffen: Botenverbindungen, stille Briefkästen, Brieftauben, morsen mit Laser-Pointern, die in abgeschirmten Kästen verwahrt werden etc.

Keine Panik, aber mitdenken, auf Krisen im gewissen Maß vorbereitet sein –
wenn nix passiert sind wir alle froh!

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