Die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not, Buch von Annie Francé-Harrar

Das 700-Seiten Buch „Die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not“ von Annie Francé-Harrar kann kostenlos heruntergeladen werden:
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Das Buch aus den 1950ern berichtet umfassend und sehr angenehm lesbar über die weltweiten Forschungsarbeiten von Prof. Raoul Heinrich Francé und seiner Frau Annie Francé-Harrar (gechrieben von letzterer nach dem Tod ihres Mannes). Die Not ist in dramatischer Weise eingetroffen, etwa eine Milliarde Menschen hungern, ein erheblicher Teil der Weltbevölkerung kann sich wegen unzureichender Nahrungsvielfalt nicht im vollen Potential entwickeln (dann helfen auch gute Gene nicht mehr viel). Das Buch zeigt viele erstaunliche Hintergründe auch aus der Geschichte auf, vieles davon ist nach wie vor aktuell und wichtig.

Ein Zitat: „Am Anfang der menschlichen Kultur steht jener Zwiespalt, … – der ewig unüberbrückbare Zwiespalt zwischen dem Ackerbauer und dem Nomaden.“ Heute scheint die Einstellung von Nomaden, nur zu nehmen, aber nicht zu geben, mit oder ohne Gewalt, eine allgemein verbreitete zu sein. Die Raubzüge von heute werden auch durch Preiskämpfe und Agro-chemische Zerstörung der Böden durchgeführt. Desinteressierte Konsumenten und Schreibtischtäter mehren die Not. Es werden immer mehr Ackerbauern aus dieser Not zu Nomaden.

Die inzwischen noch sehr viel klarer absehbare Not, die derzeit eskalierende Vernichtung der Insekten, Bienen und Vögel, Hunger, Elend, erzwungende Migration (die in den meisten Fällen sehr leicht abwendbar wäre) sondern auch der Ausrottung von uns Menschen dieser Erde ist abzuwenden. Wir können das nicht von den heutigen Nomaden, Glücksrittern, Bank-Casinospielern, Karrierebeamten und psychopathischen „Top“-Managern mit Leichen im Keller erwarten. Die blinde und/oder zwanghafte Haben-Orientierung ist zwar ein Erfahrungsfeld, aber vielleicht oft eher durch Traumata, Verstrickungen oder Besetzungen verursacht und entspricht einer eher niedrigen Entwicklungsstufe. Die überwiegend Seins-orientierten Menschen sollen selbstbewusst in Demut mit Freude und Humor ihren ganz speziellen Beitrag leisten und dabei auch selber gut leben.

Zwei ganz besondere Menschen haben für ein gutes Leben für Alle eine Basis aufgebaut, die langsam immer mehr Früchte trägt: Prof. Raoul Heinrich Francé war Begründer der Bodenökologie und Bodenbiologie, ein Vordenker der ökologischen Landwirtschaft. Die Gesamtauflage seiner Bücher in Deutsch war 3 Millionen, mit Übersetztungen in 22 Sprachen. Seiner Frau Annie Francé-Harrar war auch eine sehr aktive Forscherin und hat die „Letzte Chance“ nach dem Tod ihres Mannes geschrieben. Sie selber war sogar einige Zeit Humus-Beraterin der mexikanischen Regierung. Sie hatte das Wissen, das ganze Land wohlhabend zu machen.

Ralf Otterpohl

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